21.11.2014 Unfall zwischen Radfahrergruppe und landwirtschaftlichem Zugfahrzeug mit Anhänger bei Hohenbünstorf


Mit dem Einsatzstichwort "Einsatzalarm Hilfeleistung groß - Unfall mit Radfahrer Gruppe und landwirtschaftlichem Gerät, vermutlich mehrere Verletze" wurden wir über den Funkmeldeemfänger alarmiert. An der Einsatzstelle bestätigte sich die Meldung, die uns über den Funkmeldeempfänger erreichte. Ein landwirtschaftliches Zugfahrzeug mit Anhänger hatte einen schweren Unfall mit einer Gruppe Radfahrer. Die Gruppe Radfahrer bestand zum größten Teil aus Kindern, die teilweise schwerste Verletzungen durch den Unfall erlitten. Alle 15 Radfahrer standen unter Schock, waren verletzt oder irrten im angrenzenden Wald und auf dem Acker neben der Straße umher. Zum Glück stellte sich das Szenario als Übung von den Feuerwehren aus Bad Bevensen, Ebstorf, Hohenbünstorf, Barum, dem DRK und der Leitenden-Notarzt-Gruppe des Landkreises Uelzen heraus. Die Aufgaben der Feuerwehren waren die Versorgung der Verletzten, absperren der Straße, ausleuchten der Einsatzstelle und suchen der Verletzten. Die Verletzten Personen wurden von Kameraden der Jugendfeuerwehren Bevensen und Emmendorf gespielt. Alarmiert wurden wir ausschließlich über den Funkmeldeempfänger. Da wir allerdings nur sieben Funkmeldeempfänger im Ort haben, standen am Gerätehaus nur sechs Kameraden für die Übung zur Verfügung.

 

                                                                                     alle Fotos: Feuerwehr

Im Einsatz waren:

Feuerwehr Hohenbünstorf

Feuerwehr Barum

Feuerwehr Ebstorf

Feuerwehr Bad Bevensen

DRK

 

01.11.2014 Kreisbereitschaftsübung in Linden

So ein Aufgebot an Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren hat Linden noch nicht erlebt. Die gesamte Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Uelzen rückte am Samstag, den 1. November 2014, zu Übungszwecken in die kleine Gemeinde Schwienau aus. Über 150 Freiwillige übten mit 45 Einsatzfahrzeugen den Ernstfall. Das fiktive Einsatzszenario sorgte für eine Fülle an Aufgaben. Neben der Bekämpfung eines Waldbrandes mit Tanklöschfahrzeugen wurde auch die Wasserentnahme aus der Schwienau geprobt. Desweiteren musste ein fiktiver Großbrand beim Holzfachbetrieb “NTS Tischlerei Linden GmbH” bewältigt werden. Das Vorgehen beim Brand einer Lagerhalle mit Photovoltaik-Anlage war ebenfalls Inhalt der Übungsszenarien.

Neben dem Umgang mit dem technischen Gerät, erläuterte Kreisbereitschaftsführer Nord Dietmar Krause, sei Hauptziel die gegenseitige Ablösung der einzelnen Bereitschaftszüge zu optimieren. Im Einsatzfall müssen die Uelzener in der Lage sein, eine Aufgabe auch über einen längeren Zeitraum unabhängig von anderen Einsatzkräften übernehmen zu können. Der Hochwassereinsatz 2013 in den Nachbarlandkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg habe gezeigt, dass diese Aufgabe bei einer anhaltenden Einsatzdauer auf die Feuerwehrleute zukommt.

Das Einsatzszenario war deswegen genau auf diese Anforderungen ausgerichtet. Die Koordination der Einsatzkräfte übernahm der Fachzug “Führung und Kommunikation” der Kreisbereitschaft Nord. Die selbständige Versorgung der Einsatzkräfte gewährleistete der Fachzug “Logistik” der Kreisbereitschaft Süd. Beide Züge hatten sich in Linden auf dem zentralen Dorfplatz positioniert. Die vorhandene Infrastruktur konnte so realitätsnah in das Einsatzszenario mit eingebunden werden. Am Dorfplatz wurde außerdem ein Bereitstellungsraum für die Ablösung der Kreisbereitschaftszüge eingerichtet. Die am Vormittag eingesetzten Züge der Kreisbereitschaft Nord wurden am Nachmittag von der Kreisbereitschaft Süd abgelöst.

 

Bei der Abarbeitung der Einsatzlagen zeigten sich die Uelzener Führungskräfte zufrieden. Für die Wasserentnahme aus der Schwienau und Herrichtung der beiden über 300 Meter langen Schlauchleitungen bis zum Holzfachbetrieb NTS benötigte die Kreisbereitschaft Nord beispielsweise nur 10 Minuten. Außerdem wurden wertvolle Informationen zur Zeitspanne zwischen Alarmierung und Einsatzbereitschaft gesammelt. Ein paar individuelle Verbesserungsmöglichkeiten bei der Handhabung des Geräts wurden auch aufgedeckt, wodurch die Wichtigkeit der Durchführung solcher Übungen noch untermauert wurde.

 Bilder und Text: Arne Lehmann (Referent für Öffentlichkeitsarbeit KFV Uelzen)

 

26.09.2014 Einsatzübung in Vinstedt

Um 18:15 Uhr wurde Alarm ausgelöst.

 

Anwohner haben Brandgeruch und Rauchentwicklung in einem Kartoffellager wahrgenommen. Nach dem schnellen Ausrücken der Vinstedter und Hohenbünstorfer Wehr, die beide zeitgleich alarmiert wurden und nach Erkundung und Befragung wurde bekannt, dass sich mehrere Personen im Gebäude aufhalten. Daraufhin wurden Barum, Natendorf und der ELW aus Ebstorf nachalarmiert. Zur Personensuche wurden drei AGT Trupps zusammengestellt. Die Suche nach den vermissten Personen zeigte sich als sehr schwierig. Das Kartoffelkühllager war sehr groß und es gab eine Menge an schmalen Gängen und so dauerte es doch einige Zeit bis alle Personen gefunden wurden. Die Personen hatten zudem zahlreichen Verletzungen. Von Kopf, Arm über Beinverletzungen war alles dabei, einiges sah erschreckend echt aus!  
Nachdem die Wasserversorgung aus Feldberegnungsbrunnen und Unterflurhydranten aufgebaut wurde, die umliegenden Gebäude geschützt wurden und alle Verletzten aus dem Gebäude gerettet wurden, hieß es plötzlich “Feuer im östlichen Dachbereich”. Der Dachbereich wurde daraufhin gelöscht und die Übung wurde beendet.
Ebenfalls vor Ort war der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Ebstorf, dieser ist ausgerüstet mit modernster Technik. Dort saßen zwei Kameradinnen, die den gesamten Funkverkehr regelten. Neu war ein Einsatzleitprogramm, in dem alle Befehle und z.B. Einsätze der Trupps mit Uhrzeit festgehalten wurden.
Im Anschluss der Übung wurde mit allen Kameraden über den Übungsverlauf gesprochen.

                                                                                               alle Bilder www.brittart-fotografie.de

Im Einsatz waren:

TSF Feuerwehr Hohenbünstorf

TSF Feuerwehr Vinstedt

LF Feuerwehr Barum

LF Feuerwehr Natendorf

MTW Feuerwehr Natendorf

ELW Feuerwehr Ebstorf

 

05.08.2014, Nach starkem Regenschauer Schlamm auf Straße

Gegen 21:10 Uhr wurden wir bei einem Übungsdienst in Ebstorf von einer Kameradin angerufen, dass die Straße zwischen Wessenstedt und Hohenbünstorf durch starken Regen überschwemmt wurde und voll Schlamm steht. Die Straße wurde vom Schlamm befreit. Einsatzende war gegen 23:15 Uhr.

Im Einsatz waren:

TSF Feuerwehr Hohenbünstorf (8 Kameraden)

 

01.08.2014, Stoppelfeldbrand Hohenbünstorf Richtung Wessenstedt

Bei Abflammarbeiten eines Landwirtes wurden etwa 50m² Stoppelfeld entzündet. Der Brand konnte durch einen anderen Landwirt und Kameraden der Feuerwehr Hohenbünstorf mit Hilfe eines Treckers und Gruppers erfolgreich bekämpft werden. Das Eingreifen der Feuerwehr war dann nicht mehr nötig.

Im Einsatz waren:

TSF Feuerwehr Hohenbünstorf (9 Kameraden)

 

03.04.2014, Motorbrand Linienbus zwischen Hohenbünstorf und Wessenstedt

Um 19:02 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Hohenbünstorf und Ebstorf zum Brand eines Linienbusses zwischen Hohenbünstorf und Wessenstedt gerufen. Auf dem Weg zur Einsatzstelle sah man bereits aus der Ferne wie Flammen aus dem Motorraum (im Heck liegend) schlugen. An der Einsatzstelle angekommen hatten sich die Flammen bereits soweit ausgebreitet, dass ein Einsatz mit Kleinlöschgeräten nicht mehr möglich war. Das fast zeitgleich eintreffende Ebstorfer Tanklöschfahrzeug übernahm die Brandbekämpfung unter Atemschutz zunächst von außen, nachdem es die Lage zuließ auch von innen. Die Brandschützer aus Hohenbünstorf unterstützten bei der Brandbekämpfung und sicherten die Straße. Da das Feuer frühzeitig unter Kontrolle war, wurden die nachalarmierten Einsatzkräfte aus Ebstorf, Bad Bevensen und Wriedel-Schatensen nicht mehr benötigt.

Der Busfahrer und die beiden Fahrgäste blieben unverletzt. Der Bus brannte im hinteren Bereich fast vollständig aus. Aufgrund von Beschädigungen am Asphalt wurde die Ortsverbindungsstrasse im Anschluss komplett gesperrt. Der Einsatz endete um 21:35 Uhr.

Im Einsatz waren:

TSF Feuerwehr Hohenbünstorf (10 Kameraden)

TLF, VHLF, LF8, MTW Feuerwehr Ebstorf (21 Kameraden)

GBMVV

Anfahrt abgebrochen:

HLF, TLF, ELW Feuerwehr Bad Bevensen

HLF, TLF Feuerwehr Wriedel-Schatensen

 
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