Unterkreisübung in Vinstedt

 

Seit Jahrzenten arbeiten wir Hand in Hand mit benachbarten Feuerwehren zusammen. Dazu zählen die Ortsfeuerwehren Vinstedt, Barum, Hohenbünstorf und Natendorf. Die sogenannte Unterkreisübung zwischen den Feuerwehren findet einmal jährlich, jeweils in einem der Orte statt. Bekannt ist der Termin der anstehenden Übung jedoch nicht.

Vor kurzem war es wieder soweit. Ein Feuer, auf dem Hof Bodin, rief die Brandschützer des ehemaligen Unterkreises auf den Plan. Bei der Anfahrt roch es verdächtig nach Qualm, kurz darauf wurde die Sicht auf dem Hof schlechter. Übung oder Ernstfall? – Am Anfang war dieses wohl nicht gleich für jede Einsatzkraft völlig klar.

Ortsbrandmeister und zugleich Einsatzleiter Torsten Kruggel Schmedt erkundete sofort nach dem Eintreffen die Lage und gab die ersten Anweisungen an seine und an die nachrückenden Brandschützer weiter. Fast zeitgleich traf die Kommunikations-Gruppe Ebstorf / Wriedel-Schatensen mit ihrem jeweiligen Einsatzleitwagen ein. Diese Gruppe dient dazu dem Einsatzleiter den Rücken freizuhalten, nimmt Funksprüche entgegen, fertigt Übersichtpläne an und dokumentiert sämtliche Einsatzabläufe.

Parallel kümmerten sich die weiteren Helfer um die Herstellung der Wasserversorgung und nahmen die Löschmaßnahmen vor. Weitere rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus und leiteten umgehend Suchmaßnahmen nach vermissten Personen in den weiträumigen Scheunen ein. Enge Leitern und Luken erschwerten die Arbeit der Atemschutztrupps.

Der Einsatzleiter zeigte sich erleichtert, als alle vermissten „Personen“ erfolgreich gerettet waren. Schließlich ist das Arbeiten unter Atemschutz körperlich anstrengend. „Das geht auch nur, wenn alle Hand in Hand arbeiten und sich aufeinander verlassen können“ so Kruggel Schmedt. 

Auch der Ausrichter der Übung zeigte sich sichtlich zufrieden. „Punkte, an denen es zu Feilen gilt, gab es schon, aber genau dafür sind Übungen, wie diese, ein sehr wichtiger Bestandteil der Ausbildung“ sagte der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Winkler aus Vinstedt.

 

Text und Fotos: Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

 

Wetterbedinge Einsätze in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf
09. August 2018

Nicht ohne Grund schlugen Wetterwarn-App, wie die vom Deutschen Wetterdienst (DWD) Alarm bevor eine Regen- und Gewitterfront über die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf zog. Während es dann um die Wetter-App wieder ruhig wurde, löste die Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle in Uelzen gegen 19:26 Uhr Alarm für zahlreiche Feuerwehren im Gemeindegebiet aus. 

So musste unter anderem durch die ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Emmendorf ein vollgelaufener Keller ausgepumpt werden. Bei Aljarn, Barum, Hohenbünstorf, Seedorf, Natendorf und Vinstedt versperrten umgestürzte Bäume die Fahrbahn und wurden durch die jeweiligen Feuerwehren beseitigt. Hier kamen den Einsatzkräften teilweise Landwirte mit ihren Treckern zur Hilfe.

Besonders stark traf es ein unbewohntes Gebäude in Hohenbünstorf, ein mächtiger Eichenast war auf das Gebäude gefallen. Mit Hilfe der Drehleiter aus Bad Bevensen konnte das Ausmaß des Schadens begutachtet werden, um weitere Maßnahmen einzuleiten.

Im Anschluss ging es für die Drehleiter weiter nach Jelmstorf, wo die dortige Feuerwehr Hilfe angefordert hatte, da über der Bundesstraße 4 im Ortskern mehrere Äste auf die Fahrbahn zu fallen drohten. Weitere Einsätze für die Drehleiter folgten dann noch in der Gemeinde Bienenbüttel. Parallel wurden weitere Bäume in Bruchtorf durch die Jelmstorfer Einsatzkräfte von Fahrbahnen entfernt. Fast zeitgleich rückte die Feuerwehr Allenbostel zu einer vermutlichen Rauchentwicklung aus. Diese konnte glücklicherweise nicht bestätigt werden.

Zur Koordinierung der Hilfeleistungen besetzte die Kommunikationsgruppe Bad Bevensen den dortigen Einsatzleitwagen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag rückten dann die letzten Brandschützer gegen 0:30 Uhr wieder ein.

 

 Im Einsatz:

- Feuerwehr Allenbostel

- Feuerwehr Altenmedingen

- Feuerwehr Aljarn

- Feuerwehr Bad Bevensen

- Feuerwehr Barum

- Feuerwehr Eddelstorf

- Feuerwehr Emmendorf

- Feuerwehr Hohenbünstorf

- Feuerwehr Jelmstorf

- Feuerwehr Seedorf

- Feuerwehr Natendorf

- Feuerwehr Vinstedt

 

 Text und Fotos: Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

 

 

Großbrand zwischen Medingen und Bruchtorf
Feuerwehren über 36 Stunden im Dauereinsatz
 
Unmittelbar nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK stand die 80 x 20m große Scheune im Vollbrand. Erst in den letzten Tagen wurden in der mit Photovoltaik eingedeckten Scheune große Mengen Stroh eingelagert. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung und der Gefahr der Brandausbreitung musste die Bahnstrecke Hamburg-Hannover zeitweise für den Zugverkehr gesperrt werden.

Da während der ersten Stunden des Einsatzes nicht abzuschätzen war, ob bzw. wann die Scheune mit ihren Stahlelementen einzustürzen wird, entschloss Einsatzleiter Stefan Burmester mit seinen Führungskräften, das Gebäude samt Inhalt kontrolliert abbrennen zu lassen. „Das gepresste Stroh aus der Scheune zu bergen, war ein zu hohes Risiko für meine ehrenamtlichen Einsatzkräfte vor Ort, für die ich die Verantwortung trage“, so Burmester.
Mit Strahlrohren und Wasserwerfern wurde das Ausbreiten der Flammen auf benachbarte Felder, dem Bahndamm sowie einer angrenzenden Birkenschohnung verhindert.
 
Zum Schutz der eingesetzten Helfer der Freiwilligen Feuerwehren stand die DRK-Bereitschaft Uelzen mit Rettungswagen, Einsatzleitwagen und Betreuungseinheiten vor Ort zur Verfügung. So wurden unter anderem die Kräfte über die Nacht versorgt. Als wertvolle Unterstützung zur Lagebeurteilung erwies sich zudem die Drohne der DRK Bereitschaft. Hiermit konnte Luftaufnahmen vom betroffenen Gebäude sowie der weitläufigen Umgebung aus der Vogelperspektive gemacht werden.

Zur Spitzenzeit waren über 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK an der Brandstelle tätig.
Gegen Morgen konnten die ersten Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen werden und durch weitere Ortsfeuerwehren aus der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf ergänzt werden.
Besonders erwähnenswert sind die Bürgerinnen und Bürger, die die ehrenamtlichen Helfer bereits in der Nacht versorgt haben. Vielen Dank für die wertvolle Unterstützung. Ebenso unterstütze eine Bäckerei die zahlreichen Helfer mit Brötchen.

Die Wasserversorgung für die umfangreiche Abriegelung des Brandobjekts wurde über lange Wegstrecken aus Medingen und Bruchtorf herangeführt. Mit Unterstützung der Landwirte konnten zudem aus Brunnen für die Feldberegnung Wasser zum Brandort gepumpt werden.
 
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Verlauf des langwierigen Löscharbeiten kamen noch Bagger zum Einsatz. Mit ihnen wurde das Brandgut aus der Scheune geborgen und nach und nach durch die Brandschützer abgelöscht.

Immer wieder wurden Feuerwehren aus dem Einsatz herausgelöst und später wieder angefordert. Nach über 36 Stunden konnten die letzten ehrenamtlichen den Brandort wieder verlassen.

Im Einsatz:
- FW Altenmedingen
- FW Bad Bevensen
- FW Jelmstorf
- FW Seedorf
- FW Barum
- FW Bienenbüttel
- FW Drögennottorf
- FW Eddelstrof
- FW Himbergen
- FW Römstedt
- FW Secklendorf
- FW Tätendorf-Eppensen
- FW Röbbel
- FW Gr. Hesebeck
- FW Emmendorf
- FW Gollern
- FW Jastorf
- FW Natendorf
- FW Weste
- FW Oetzendorf
- FW Testorf
- FW Hohenbünstorf
- FW Ebstorf
- DRK Rettungsdienst
- DRK Bereitschaft
- Polizei

 

 

 

Text: Matthias Wedel und Philipp Schulze

Fotos: Feuerwehr
 

Strommast auf Straße

Am 05.04.2018 wurden wir um 11:30 Uhr mit dem Einsatzstichwort Hilfeleistung Strommast auf Straße zwischen Hohenbünstorf und Vinstedt über digitalen Meldeempfänger und Sirene alarmiert.

 

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