23.07.2010: Abstreuen einer Ölspur zwischen Wessenstedt und Hohenbünstorf


09.06.2010: Der Himmel öffnete sich über Hohenbünstorf

Am Mittwochabend den 09.06. gegen 18 Uhr verdunkelte eine Gewitterfront den Himmel im Westen des Landkreises. Gegen 18.45 Uhr ergoss sich der Himmel über Hohenbünstorf, wie es die Einwohner noch nicht erlebt haben. Über 25 Liter pro Quadratmeter in nur 10 Minuten setzte eine Lawine aus Wasser und Schlamm in Bewegung, die sich dann durch Gärten und über Höfe in den Ortskern bewegte, wobei auch Kellerräume voll liefen. Zeitgleich einsetzender Orkan mit einer Windhose ließ mächtige Bäume entwurzeln und drückte Fachwerk von Gebäuden ein. Teile von Dächern wurden abgedeckt, Markisen schlugen über und ein Zelt brach in sich zusammen. Gegen 19 Uhr alarmierte Ortsbrandmeister Heinrich Wilhelms seine Kameraden. Von nun an waren mehr als zwanzig Mitglieder der Feuerwehr und viele Einwohner des Ortes damit beschäftigt, Keller zu lenzen und auszuräumen, umgekippte Bäume von der Straße zu räumen und Schlamm, der zum Teil 30 cm hoch auf der Straße lag zu entfernen. Gegen 22 Uhr war das Gröbste abgearbeitet und die Ortsbewohner versuchten zur Normalität zurückzufinden.



10.05.2010: Scheunenbrand in Vinstedt

Am 10.05. um 12.53 Uhr wurden wir zu einem Scheunenbrand nach Vinstedt gerufen. Dort stand erst nur ein Wohnwagen in Brand. Der Brand breitete sich auf eine Scheune mit Werkstatt aus. Da die komplette Scheune schon voll brannte, wurde sich auf das nahestehende Wohnhaus und die landwirtschaftlichen Geräte konzentriert, damit dieses nicht auch noch in Brand geraten. Während des Einsatzes wurde die Feuerwehr aus Barum zur Unterstützung nachalarmiert. Wir legten 8 B Schläuche (160 Meter) zur Wasserversorgung und setzten 1 B - Rohr und 2 C - Rohre zur Brandbekämpfung ein. Nach ca. einer Stunde wurde das Feuer in der Scheune gelöscht und die ersten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle in Vinstedt verlassen. Die Scheune samt Werkstattausstattung brannten komplett ab. Der angrenzende Bauwagen und der Wohnwagen brannten ebenfalls aus.

Bilder Scheunenbrand Vinstedt: Philipp Schulze

 


19.09.2009:

Absperren beim Radrennen und beseitigen einer Ölspur während des Rennens.


24.06.2009:

Böschungsbrand zwischen Hohenbünstorf und Natendorf, Einsatz konnte bei der Anfahrt abgebrochen werden konnte.


26.10.2008:

Am Mittwoch 26.10.08 heulten gegen 19 Uhr in Barum und Umgebung die Sirenen. Barums Ortsbrandmeister Hans-Jürgen Lehmann hat eine große Übung ausgearbeitet. Übungsobjekt war der Reiterhof Sprätz in Barum. Dabei handelt es sich um einen großen Gebäudekomplex mit vielen Zugangsmöglichkeiten. Die angenommene Lage war ein Schwellbrand im Getreidespeicher. Im Obergeschoss befanden sich vier Reitschüler, denen der Fluchtweg durch die starke Rauchentwicklung versperrt war. Im Stallbereich befanden sich noch drei Mitarbeiter des Hofes, die nicht mehr eigenständig das Gebäude verlassen konnten. Neben der eigentlichen Brandbekämpfung galt es also vorrangig insgesamt sieben Personen zu finden und zu retten. Dazu wurden die Feuerwehren Barum, Vinstedt, Natendorf, Seedorf, Hohenbünstorf und Tätendorf-Eppensen alarmiert. Zur Unterstützung und Koordination des Einsatzes wurde das Einsatzleitfahrzeug der Feuerwehr Bad Bevensen angefordert. Über 50 Feuerwehrleute trafen kurze Zeit nach der Alarmierung am Hof Sprätz ein. Das sehr weitläufige Objekt wurde in zwei Brandabschnitte unterteilt. Fünf Trupps führten unter schwerem Atemschutz die Personensuche durch. Schnell wurden alle sieben Personen gefunden und teilweise über Steckleitern gerettet. Am Verletztensammelplatz übernahm die SEG Uelzen die Versorgung der Verletzen Personen, die während des gesamten Einsatzes mit einem Rettungswagen am Schadensort war. Die SEG (Schnelleinsatzgruppe) ist eine Gruppe von Helfern, die so ausgebildet und ausgerüstet ist, dass sie bei einem Großschadensfall oder außergewöhnlichen Ereignissen Verletzte, Erkrankte und andere Betroffene versorgen kann. In der Zwischenzeit wurde eine ausreichende Wasserversorgung hergestellt. Mit Beginn der Brandbekämpfung wurde die Übung beendet.
In der anschließenden Nachbesprechung stellte man fest, dass gerade in der Anfangsphase die Personaldecke sehr dünn war. Daraus resultierend wurde keine ausreichende Beleuchtung aufgebaut und die Feuerwehrleute tapsten im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln. Auch wurde die mangelnde Kommunikation der Feuerwehren untereinander kritisch angesprochen. Im Ganzen war Lehmann jedoch mit dem Ausgang der Übung sehr zufrieden. Alle Personen wurden schnell gerettet und die Brandbekämpfung wurde zügig eingeleitet. Quelle: http://www.kfv-uelzen.de/


04.07.2008:

Am Freitag den 04. Juli hatten wir unseren ersten Einsatz. Eine Straße zwischen Hohenbünstorf und Natendorf stand auf 50 Metern voll unter Wasser und war danach mit Schlamm bedeckt und musste davon befreit werden.



25.03.2007:

Am 25.03. stand zwischen Hohenbünstorf und Natendorf eine Strohballenmiete eines Bauern komplett in Flammen. Leider stand die Miete schon so hoch in Flammen, dass der angrenzende Baum nicht mehr zuretten war. Wir haben dann die Miete kontrolliert abbrennen lassen. Wir sperrten die Straße komplett ab, da der Rauch über die Straße zog und dadurch ein befahren nicht möglich war.
Als die Miete fast niedergebrannt war, schoben wir die Reste mit einem Trecker auseinander. Zum Schutz vor vielleicht stark auftretendem Funkenflug und verbreiten des Feuers im Graben wurde ein Trecker mit einem Güllefass bereitgestellt. Um ein überhitzen der Straße und zum Löschen des Grabens kam das Güllefass dann auch noch zum Einsatz.

Einsatz Nummer 2 war eine etwa 300 Meter lange Ölspur, die von 2 Kameraden abgestreut wurde.


11.04.2006:

Am 11.04. wurden wir mit der Kreisbereitschaft Uelzen in den Nachbarlandkreis Lüneburg gerufen. Wir hatten die Aufgabe, an einer sehr kritischen Stelle des Elbdeiches Amt Neuhaus, den Deich zu verstärken, da schon Wasser durch diesen drückte. Mit 150 Kameradinnen und Kameraden wurden 90.000 Sandsäcke auf den Deich gestapelt und der Bruch verhindert. Mehr zum Elbhochwasser 2006


01.08.2003:

In der Gemarkung Hohenbünstorf brannten ca. 2ha Stoppelfeld. Mehrere Landwirte waren beim Eintreffen schon damit beschäftigt das Stoppelfeld um die Brandstelle umzugrubbern. Das TLF aus Ebstorf löschte die Glutnester ab und somit war ein eingreifen der anderen Anrückenden Kräfte nicht mehr nötig.

Im Einsatz waren:

    Feuerwehr Hohenbünstorf TSF

    Feuerwehr Barum LF
    Feuerwehr Bad Bevensen LF16, TLF 24/50, ELW
    Feuerwehr Ebstorf TLF 16/25, LF8
    Polizei


17.05.2003:

Großalarm löste die Leitstelle Uelzen am 17. Mai 2003 um 10.36 h für die Feuerwehren aus Ebstorf, Wriedel, Hohenbünstorf und Natendorf aus.

Durch Lötarbeiten wurde der verheerende Brand in einer Scheune mit anliegendem Pferdestall nahe dem Ort Wessenstedt (Landkreis Uelzen) ausgelöst. Rasend schnell breiteten sich die Flammen in der Stallung aus. Gerade noch schafften es die Anwohner des Hofes, die im Stall befindlichen Pferde auf eine nahegelegene Weide in Sicherheit zu bringen.

Durch Zufall befanden sich drei Einsatzkräfte der Feuerwehr Hohenbünstorf mit ihrem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) in der Nähe. Sie eilten zum Brandherd und bauten die Wasserversorgung für die nachfolgenden Einsatzkräfte auf. Des weiteren nahmen sie zwei C-Rohre für den Löschangriff vor.

Knapp zehn Minuten nach der Alarmierung trafen das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) und das Löschgruppenfahrzeug (LF 8) der Ebstorfer Brandschützer am Einsatzort ein. Sie richteten eine zweite Wasserentnahmestelle von einer nahegelegenen Beregnungsanlage her und nahmen parallel dazu weitere C- und B-Rohre vor.

Um 10.41h meldeten sich die Feuerwehr aus Natendorf und um 10.40h die Feuerwehr aus Wriedel vor Ort, sie unterstützten die weiteren Löscharbeiten. Zu Spitzenzeiten waren bis zu 70 Einsatzkräfte und bis zu neun C- und drei B-Rohre von drei Seiten im Einsatz.

Trotz des massiven Löscheinsatzes konnte das Gebäude nicht mehr gehalten werden, es brannte teilweise bis auf die Grundmauern nieder. In der Scheune gelagertes Stroh gab dem Feuer immer wieder Nahrung. Die Einsatzkräfte konnten jedoch wichtige Dokumente und wertvolles Reitzubehör vor den Flammen retten.

Um 12.13h wurde die Drehleiter der Feuerwehr Bad Bevensen durch den Gemeindebrandmeister Hans-Jürgen Cordes nachgefordert, um Nachlöscharbeiten am Dach des Gebäudes vorzunehmen.

Der Sachschaden wird von der Kripo Uelzen auf 250 000 Euro geschätzt. Um Nachlösch- und Einreißarbeiten kümmerten sich bis in die Abendstunden die Brandschützer aus Ebstorf und Natendorf. Um 16.39 h meldeten sich dann auch Ebstorfer Feuerwehrkameraden zurück in ihrem Gerätehaus.

    FF Ebstorf: TLF 16/25, LF 8, MZF
    FF Hohenbünstorf: TSF
    FF Natendorf: LF 8, MTW
    FF Wriedel: MTW, TLF 8 S, LF 16 TS, LF 8
    FF Bevensen: DLK 23/12
    DRK Uelzen: 3x RTW
    Kreisbrandmeister
    Gemeindebrandmeister
    stellv. Samtgemeinde Pressewart
    Polizei


Text und Bilder: Philipp Schulze


18.08.2002 - 22.08.2002: Elbhochwasser

Am 18.08. wurde die Kreisbereitschaft Uelzen zum Hochwassereinsatz in den Nachbarlandkreis Lüchow-Dannenberg gerufen. Vor Ort wurde in Tagesschichten an dem Fluss Jeetzel der Deich erhöht und verstärkt. Die Jeetzel stieg auf Grund der Wasserhöhe in der Elbe ebenfalls stark an und bedrohte die Stadt Dannenberg. Mehr zum Hochwasser 2002.

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