Frauenpower in der Ortsfeuerwehr Hohenbünstorf

 

In der November-Ausgabe des Feuerwehr-Magazins hatte das Feuerwehr-Magazin gemeinsam mit dem Interschutz-Team der Deutschen Messe AG dazu aufgefordert, kurze Mails mit der Anzahl der weiblichen Aktiven zu schicken. Das Ziel war es, die Wehren mit den meisten Frauen unter den Aktiven und die Wehren mit dem höchsten Frauenanteil in Deutschland zu identifizieren. Das beliebte Magazin war im Vorfeld sehr gespannt, ob es inzwischen Feuerwehren mit einem Frauenanteil von 50 Prozent oder gar mehr gibt. Gibt es tatsächlich. Aber nur eine. Aber Frauenanteile über 35% sind inzwischen schon anzutreffen.

 

Die Resonanz auf den Aufruf war gewaltig. Fast 200 Zusendungen erreichten die Redaktion. Unter anderem auch von der Ortsfeuerwehr Hohenbünstorf. In Süddeutschland berichteten sogar einige Lokalzeitungen über das bundesweite Ranking.

 

Die Ergebnisse werden in der Februar-Ausgabe des Feuerwehr-Magazins (erscheint am 26. Januar) und Online veröffentlicht. Die jeweils fünf besten Wehren der beiden Kategorien werden für „Ihre“ Frauenpower mit einem exklusiven Siegel ausgezeichnet. Wir gehören dazu.

 

Die FF Hohenbünstorf belegt im Ranking Platz 4 bei der Frauenquote.

Die Platzierungen:

1. FF Auetal-Antendorf, Niedersachsen/Kreis Schaumburg - 50% Frauen (22 Aktive, davon 11 Frauen)

2. FF Tahle, Sachsen-Anhalt/Kreis Harz - 48,07% Frauen (52 Aktive, 25 Frauen)

3. FF Bernsen, Niedersachsen/Kreis Schaumburg, 46,42% Frauen (28 Aktive, 13 Frauen) 

4. FF Hohenbünstorf, Niedersachsen/Kreis Uelzen, 42,42% Frauen (33 Aktive, 14 Frauen)

5. FF Talge, Niedersachsen/Kreis Osnabrück, 40% Frauen (30 Aktive, 12 Frauen)

Quelle Logo und Text: Feuerwehrmagazin

 


 

Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 in Ebstorf 

Nachwuchsbrandschützer zeigen ihr Können

Am 4. November 2017 standen 69 Nachwuchsbrandschützer aus sechs Ortsfeuerwehren ganz im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von zahlreichen „Prüfern“. Doch was war los im Gerätehaus der Feuerwehr aus Ebstorf? Kinder und Prüfer, passt das zusammen? „Aber ja“, sagt Jugendfeuerwehrwart Nils Ortmann und zeigt auf eines der Kinder, welches stolz „wie Oskar“ vorbei am roten Feuerwehrfahrzeug geht und kurz davor erfahren hatte, dass es die Jugendflamme der Stufe 1 bestanden hat. Ortmann und sein Team hatte die Veranstaltung in Ebstorf hervorragend organisiert. 

Die Jugendflamme ist eine von insgesamt vier Auszeichnungen, die die ehrenamtlichen Brandschützer von morgen durch Absolvieren verschiedener Aufgaben verliehen bekommen können. Als Aufgaben galt es unter anderem, die stabile Seitenlage durchzuführen, das Absetzen eines Notrufes mit den sogenannten fünf W-Fragen (Wo ist es passiert, Was ist Passiert Wie viele Verletzte, Welche Verletzungen, Warten auf Rückfragen), fehlerfrei drei von vier Knoten anzufertigen und das Erklären von ausgewählten Löscharmaturen. 

Die Aufregung und Anspannung war den Kids der Jugendfeuerwehren aus Bad Bevensen, Ebstorf, Emmendorf, um den Eschenberg, Himbergen und Wriedel-Schatensen zeitweise anzusehen. Dennoch herrschte eine ausgelassene und fröhliche Stimmung im Feuerwehrhaus. „Es ist schön zu sehen, mit wieviel Freude und Ehrgeiz die Kinder dabei sind“ sagte Nils Ortmann später weiter. Auch die „Prüfer“, allesamt langjährige Feuerwehrleute aus dem Einsatzdienst, waren angetan von dem Wissenstand der zukünftigen Feuerwehrleute. Und falls vor Aufregung doch mal nicht gleich jede Antwort parat war, wurde natürlich hier und da mal eine kleine Hilfestellung gegeben. Denn schließlich sind Feuerwehrleute, ob groß oder klein, Teamplayer und keine „Einzelkämpfer“.

Am Ende des Tages stand es dann auch fest: Jedem der Kinder konnte die Jugendflamme der Stufe 1 ausgehändigt werden. Und von nun hat ziert der kleine Anstecker die Jacken der Mädchen und Jungen.

 

Text: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr SG Bevensen-Ebstorf

Gruppenfoto: Felix Wendlandt / Feuerwehr Ebstorf

Gruppenfoto JF um den Eschenberg: Christian Meyer

 


Gemeinsam in die Zukunft - Feuerwehren gründen ortsübergreifende Jugendfeuerwehr

 Vinstedt. Nun ist es kein Geheimnis mehr. Die Ortswehren Barum, Hohenbünstorf, Golste in Natendorf, Vinstedt sowie Tätendorf-Eppensen gehen zukünftig bei der Jugendarbeit gemeinsame Wege. Sie haben die „Jugendfeuerwehr um den Eschenberg“ gegründet.

 

Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren haben in der neuen Jugendfeuerwehr die Möglichkeit, mehrere Ortswehren gleichzeitig kennen zu lernen. Die gemeinsame Ausbildung der Feuerwehrmänner und -frauen von morgen schafft überörtliche Kameradschaft. Nebenbei wird wertvolles Hintergrundwissen zur Ausstattung der jeweiligen Nachbarwehren vermittelt. Der gemeinsame Übungsdienst bietet Abwechslung. Übungsabende werden in den verschiedenen Feuerwehrhäusern wechselseitig angeboten.

 

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich die Jugendlichen gegenseitig ergänzen können. Denn auch bei der Jugendfeuerwehr hat die Löschgruppe als  taktische Einheit Relevanz, weshalb man bei einem Übungsabend mindestens neun Jugendliche benötigt. Da sich in einem Ort aufgrund der vielseitigen Freizeitangebote nur selten diese Anzahl zusammenfindet, versprechen sich die Ortswehren durch die Bündelung ihrer Kompetenzen eine bessere Auslastung der Übungsabende. „Es ist für alle Beteiligten besser“, resümierte Jugendfeuerwehrwart Matthias Burmester bei der letzten Organisationssitzung. Eine höhere Teilnehmerzahl mache nicht nur den Erwachsenen, sondern vor allem den Jugendlichen mehr Spaß.

 

Seit Anfang des Jahres trafen sich die Wehrführungen in regelmäßigen Abständen, um das visionäre Vorhaben in die Tat umzusetzen. Nachdem die Vorstellungen der einzelnen Ortswehren auf einen Nenner gebracht waren, wurden die jeweiligen Gemeindejugendwarte der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf um Rat gefragt. Die gewünschten Regelungen wurden protokollarisch festgehalten und in einer Absichtserklärung das Vorhaben dann schließlich der Samtgemeinde übergeben. Nachdem die Verwaltung kürzlich die offizielle Genehmigung erteilt hat, kann es nun endlich mit der eigentlichen Jugendarbeit losgehen.

 

Derzeit findet der regelmäßige Übungsabend der Jugendfeuerwehr jeden zweiten Donnerstag im Monat statt. Im Sommer wird dann regelmäßiger geübt. Der nächste Dienst ist am 10. November 2016. Interessierte Jugendliche können sich gerne bei den jeweiligen Ortswehren melden.

 

Zum Hintergrund: Die Jugendfeuerwehr Vinstedt wurde im Oktober des Jahres in die „Jugendfeuerwehr um den Eschenberg“ umbenannt. Die neue Jugendfeuerwehr besteht aus fünf Ortsabteilungen und wird derzeit vom bisherigen Vinstedter Jugendfeuerwehrwart Matthias Burmester geführt.

 

Text: Arne Lehmann (OrtsW Barum), Bild: Andreas König (SG-Feuerwehrpressesprecher)

 

 

Ein außerordentliches Jubiläum

Heinz Wilhelms ist seit 75 Jahren Mitglied der Hohenbünstorfer Feuerwehr

Hohenbünstorf. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Seniorenkameradschaft und des Kommandos für ein außerordentliches Jubiläum: Heinz Wilhelms ist seit 75 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hohenbünstorf. Am 1. August 1940 ist der heute 92-Jährige in die Feuerwehr eingetreten. Auf den Tag genau 75 Jahre später findet im Gasthaus Wilhelms eine außerordentliche Versammlung statt, um den Jubilar zu feiern - mit einer ganz persönlichen Note. Denn die Ehrenurkunde bekommt Heinz Wilhelms von seinem Sohn Heinrich, dem amtierenden Ortsbrandmeister von Hohenbünstorf. "Eigentlich sind alle offiziellen Ehrungsmöglichkeiten ausgeschöpft", schildert Heinrich Wilhelms, denn ein 75-jähriges Jubiläum kommt nicht sonderlich häufig vor und die Ehrungen vom Landesfeuerwehrverband enden mit der 70-jährigen Ehrung. Übergeben wird ihm die Urkunde und ein Präsentkorb im Beisein des Kommandos, der Feuerwehr-Senioren und natürlich der Familie, allen voran Ehefrau Elsa. Heinrich Wilhelms gibt einen kurzen Rückblick auf den Werdegang seines Vaters, der von 1961 bis 1983 stellvertretender Ortsbrandmeister war und seit 1986 Mitglied der Feuerwehr-Senioren ist. Im Namen der Seniorenkameradschaft überreicht ihm Heino Meyer einen Gutschein. Gelassen und stolz, aber ohne viele Worte zu verlieren nimmt der Jubilar mit einem stillen Lächeln seine Auszeichnung entgegen.

 


Einführung des Digitalfunkes

Ab Januar 2014 soll im Landkreis Uelzen der Digitalfunk eingeführt werden. Mehr dazu im Bericht auf AZ-Online


Feuerwehr Hohenbünstorf in sozialen Netzwerken

Seit Juli 2011 sind wir schon über Facebook zu erreichen und jetzt sind wir auch beim Videoportal Youtube erreichbar. Bei Facebook sind viele wichtigen Informationen über uns, Einsätze und Veranstaltungen zu finden. Zeitgleich können alle Informationen auch hier über unsere Homepage betrachtet werden. Im Videoportal Youtube stellen wir in unregelmäßigen Abständen Videos über die Feuerwehr Hohenbünstorf online um uns per Videokanal zu präsentieren.


Landtagswahl Niedersachsen 2013

So haben Hohenbünstorf und Wessenstedt gewählt! Mehr hier


Neue Funkrufnamen für den Landkreis Uelzen

Ab dem 01.01.2013 tritt ein neuer Funkplan für den Landkreis Uelzen in Kraft. Das TSF der Feuerwehr Hohenbünstorf hat jetzt den Rufnamen Florian Uelzen 11-40-44 und der Orstbrandmeister hat den Rufnamen Florian Uelzen 11-03-44. Den kompletten Plan des Landkreises Uelzen gibt es hier.


Feuerwehr Website Wettbewerb von Dräger

Die besten Hotels werden mit fünf Sternen ausgezeichnet und die besten Feuerwehr Websites werden mit fünf Feuerwehrhelmsymbolen ausgezeichnet. Am dritten Wettbewerb von Dräger nahmen 1267 Feuerwehren aus ganz Deutschland teil.
Die Feuerwehr Hohenbünstorf erreichte mit ihrer seit 01.01.2011 neu überarbeiteten Internetpräsenz vier Helme. Gewinner des Wettbewerbs und damit Gewinner eines exklusiven Besuches bei der Marinefeuerwehr in Wilhelmshaven ist die Freiwillige Feuerwehr Stadt Rödental.
Mehr zum Wettbewerb hier.   Gesamtergebnis nach Anzahl der Helme und Postleitzahlen geordnet


Besser für den Datenschutz

Uelzen/Landkreis. Viele Einsatzkräfte vom Rettungsdienst erhalten ihre Informationen zum Einsatzort und zur Art des Einsatzes bereits digital. Dafür wurden auch neue Sendestationen errichtet. Die rund 1400 digitalen Meldeempfänger werden derzeit noch programmiert und codiert. Die ersten Empfänger werden bereits herausgegeben, die Melder für die Feuerwehrkräfte sind noch in Bearbeitung. Noch wird parallel über das analoge System informiert, nach der Testphase soll nur noch die digitale Alarmierung erfolgen. „Wir gehen davon aus, dass die Übergabe Ende Mai erfolgen wird“, erklärt Roland Eichler vom Ordnungsamt beim Landkreis Uelzen.

 
1400 Meldeempfänger hat der Landkreis Uelzen angeschafft. Die ersten werden bereits getestet, die für die Einsatzkräfte der Feuerwehr werden noch programmiert. Foto:?Ph. Schulze

Der Alarm wird dann wie bisher durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle im Landkreis Uelzen ausgelöst und verteilt sich auf insgesamt 14 neue digitale Sendestationen. Die Bereiche, die diese Sendestationen abdecken, überlappen sich. Wenn die Sendestation in einem Ort ausfällt, können die Einsatzkräfte dennoch die Informationen vom Nachbarsender empfangen. „Damit wird die Alarmierungssicherheit für die Einsatzkräfte erheblich steigen“, zeigt sich der Erste Kreisrat Heiko Blume vom neuen System überzeugt.

Das digitale Alarmierungsnetz ist als Gemeinschaftsprojekt der Landkreise Uelzen, Lüneburg, Celle, Gifhorn und Lüchow-Dannenberg realisiert worden. Im August vergangenen Jahres war der Startschuss dafür gefallen. Durch die höhere Stückzahl an Meldeempfängern für die fünf Landkreise habe der Kreis Uelzen eine Summe in sechsstelliger Höhe sparen können. So entstanden Kosten von 300?000 Euro.

Die Einsatzkräfte erhalten die nötigen Informationen zum Einsatz somit künftig nicht mehr über Funk, sondern sekundenschnell als Textnachricht auf die Meldeempfänger übertragen. Diese Meldungen sind verschlüsselt. Wenn also nur bestimmte Adressaten alarmiert werden sollen, erhalten auch nur noch diese die Informationen. Das ist von Vorteil, wenn es sich zum Beispiel um die Übermittlung von Patientendaten handelt, erläutert Eichler. Ein Mithören wie bisher im analogen Verfahren ist dann nicht mehr möglich.

Die neue Technik soll auch zu einer erheblichen Entlastung des Funkverkehrs führen. Die Programmierarbeiten werden in der Leitstelle des Kreishauses ausgeführt und sind bereits in vollem Gange. Zunächst wurden die Melder für den Rettungsdienst fertiggestellt und ausgegeben, da der Rettungsdienst aufgrund der kreisweiten Einsätze das neue System flächendeckend testen kann. Die entsprechenden Melder für die Feuerwehren sollen während der nächsten Wochen schrittweise programmiert werden.

Von Diane Baatani / Quelle: www.az-Online.de


Führerschein: Gesetzesänderung vorgelegt
Berlin – Die Bundesregierung hat einen Entwurf zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes (17/4981) vorgelegt. Darin soll eine spezielle Fahrberechtigung (umgangssprachlich “Feuerwehr-Führerschein”  genannt) verankert werden. Diese soll Feuerwehrleuten, THW-Helfern und Rettungsdienstmitarbeitern das Führen von Einsatzfahrzeugen bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von 4,75 Tonnen beziehungsweise 7,5 Tonnen auf Grundlage einer speziellen Ausbildungsprüfung erlauben.

Seit 1999 ist für das Führen von Kraftfahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse zwischen 3,5 Tonnen und 7,5 Tonnen eine Fahrerlaubnis der Klasse C 1 und für Kraftfahrzeuge über 7, 5 Tonnen eine Fahrerlaubnis der Klasse C erforderlich, heißt es im Entwurf. Da die Einsatzfahrzeuge aus technischen Gründen schwerer geworden seien, würden selbst kleinere Fahrzeuge in der Regel die Gewichtsgrenze von fünf Tonnen überschreiten. Für diese Fahrzeuge ständen immer weniger Fahrer zur Verfügung.
Nach Schätzung des Deutschen Feuerwehrverbandes seien bundesweit 16.000 Fahrzeuge betroffen, für die in der Regel fünf oder mehr Fahrer benötigt würden, um eine Einsatzfähigkeit rund um die Uhr zu gewährleisten.

Quelle: Feuerwehrmagazin


112-Tag – europaweite Werbung für den einheitlichen Notruf
Ob Feuer in Finnland oder Unfall in Ungarn: Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale.

Jedoch wissen nur 18 Prozent der Menschen in Deutschland, dass die 112 nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union (EU) Hilfe bringt. Damit liegt die Bundesrepublik in der Eurobarometer-Umfrage noch hinter dem EU-Durchschnitt von 25 Prozent. Der Anteil der Bevölkerung in Deutschland, die die 112 als europaweiten Notruf identifizieren kann, ist allerdings seit 2008 um insgesamt sechs Prozent gestiegen.

Zum dritten Mal gibt es nun am 11. Februar 2011 den „Europäischen Tag der 112“, um die einheitliche Notrufnummer besser bekannt zu machen. Hierzu gibt es zahlreiche Veranstaltungen von Institutionen und Organisationen, darunter auch Aktionen von Feuerwehren. Auf dieser Website bieten wir Ihnen Informationen rund um den EU-Notruf, Tipps für den Notruf-Fall sowie Links zu Aktionen der Feuerwehren vor Ort. Am Notruftag Freitag, 11. Februar, berichtet der DFV-Medienpartner Radio 112 unter www.radio112.de in einer ganztägigen Sondersendung von historischen Hintergründen, internationalen Erfahrungen und tollen Aktionen.

Quelle: Feuerwehrverband


Infos zum Keisentscheid 2010 im LK Uelzen in Suhlendorf


Am 28.08.2010 ist es soweit. Ab 9:00 Uhr findet der jährliche Kreisfeuerwehrtag des Landkreises Uelzen in Suhlendorf statt. 62 Gruppen haben sich über die Gemeinde- beziehungsweise Stadtebene mit teilweise Spitzenpunktzahlen dazu qualifiziert.

Dieser Kreisentscheid verspricht noch spannender zu werden, als der Kreisentscheid 2009 in Gollern es war. Ohne Austausch konnten sich die teilnehmenden Gruppen auf den einzelnen Positionen noch einmal verbessern. Auf vielen Pokalwettbewerben wurde dies mit super Zeittakten bewiesen. Dominant scheint in beiden Wertungskategorien die Samtgemeinde Bevensen, die mit Qualifikationspunktzahlen jenseits der 440-Punkte-Marke* gleich mehrere Gruppen nach Suhlendorf schickt (LF: Römstedt 447,00 PKT, Barum I 444,80 PKT; TS: Höver 446,26 PKT, Secklendorf 443,30 PKT, Röbbel 441,12 PKT, Drögennottorf 440,63 PKT). Aber auch andere Gemeinden wie Rosche, Suderburg, Wrestedt oder Ebstorf sind mit Punktzahlen über der 430-Punkte-Marke nicht zu unterschätzen.

Ziel des Wettbewerbstages dürfte für die Gruppen nicht nur eine gute Punktzahl, sondern auch eine gute Platzierung sein. Neben dem Prestige zu den "Besten des Kreises" zu gehören geht es nämlich auch um die Qualifikation zum Regionalentscheid in Klein Meckelsen.
In der TS-Wertung qualifizieren sich zusätzlich zu den ersten beiden Plätzen aus dem letzten Jahr (Höver & Gr. Hesebeck) die beiden Sieger aus diesem Jahr und der beste Dritte aus beiden Jahren. In der LF-Wertung qualifiziert sich neben dem LF-Sieger 2009 (Rosche-Prielip I) nur der LF-Sieger 2010.
Die Qualifikationshürde ist aber nicht die einzige Schwierigkeit, die die Gruppen aus Uelzen bewältigen müssen. Auf Regionalebene herrschen andere Wettbewerbsbedingungen. Hier werden die drei Trupps erst kurz vor dem Wettbewerb zugelost.
Da der Landkreis Uelzen dies auf Kreisebene nicht praktiziert, haben wir einen deutlichen Wettbewerbsnachteil.
Die Konkurrenz auf Regionalebene kann schon das ganze Jahr den Vollaustausch üben, Gruppen aus Uelzen können sich dies durch die starke Leistungsdichte auf Kreisebene nicht leisten.
Trotzdem sind wir gespannt, wer den Kreisentscheid gewinnen wird und hoffen auf Gruppen, die den Vollaustausch schnell und gut umsetzen können...

*Landkreis Uelzen stoppt die Zeittakte drei und vier nach Kommando und nicht mit Kanisteraufschlag. Das Wasser braucht für beide Zeittakte zwischen 15 und 18 Sekunden, je nach Maschinisten.


Programmablauf am 28.08.2010 in Suhlendorf (Wettbewerbsgelände Nestauer Straße)

09.00 Uhr: Beginn der Wettbewerbe
09.15 Uhr: Frühstück im Feuerwehrhaus
kulinarisch: Eine herzhafte Fleischpfanne, verschiedene Bratwurstvariationen, köstliche Tortenkreationen, leckeres Speiseeis ... da dürfte wohl für jeden etwas dabei sein!
zwischendurch: Der "kleine" Wettkampf zum Aufbessern der Gruppenkasse
Nachmittags: Auftritt der Spielmannzüge Rosche-Prielip, Bad Bodenteich und des Feuerwehrmusikzuges Suhlendorf
18.00 Uhr: Feierliche Verpflichtung der Feuerwehranwärterinnen und -anwärter mit musikalischer Umrahmung durch den Feuerwehrmusikzug Suhlendorf.
anschließend: Siegerehrung
Abends: Start mehrerer Heißluftballone (bei entsprechenden Wetter)
Wer selber aufsteigen möchte, bitte vorher anmelden bei Frank Radtke (05820-1620)

Bericht: Arne Lehmann Feuerwehr Barum


Meldungen 2 

Quelle: Uhlenköper aus der AZ Uelzen

 

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